Ines Geipel
22.06.
19:30 Uhr
Lesung

Umkämpfte Zone


Wer?
Ines Geipel
Wann?
22. Juni 2021, 19:30 Uhr
Wo?
Gut Wöllried (Außenbereich) Rottendorf
Preis
13 €
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Autor

Ines Geipel

Mein Bruder, der Osten und der Hass - Woher kommt die große Wut im Osten?

Fremdenfeindlichkeit und Hass auf »den Staat«: Verlieren wir den Osten Deutschlands? Das Buch sucht Antworten auf das Warum der Radikalisierung, ohne die aktuell bestimmende Opfererzählung nach 1989 zu bedienen. Es erzählt von den Schweigegeboten nach dem Ende der NS-Zeit, der Geschichtsklitterung der DDR und den politischen Umschreibungen nach der deutschen Einheit. Verdrängung und Verleugnung prägen die Gesellschaft bis ins Private hinein, wie die Autorin mit der eigenen Familiengeschichte eindrucksvoll erzählt.

Ines Geipel, geboren 1960, ist Schriftstellerin und Professorin für Verssprache an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«. Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin floh 1989 nach ihrem Germanistik-Studium aus Jena nach Westdeutschland und studierte in Darmstadt Philosophie und Soziologie.

Ines Geipel hat vielfach zu gesellschaftlichen Themen wie Doping, Amok, der Geschichte des Ostens und auch zu Nachwendethemen publiziert.

Location

Gut Wöllried (Außenbereich) Rottendorf

Gut Wöllried (Außenbereich) Rottendorf

Wichtiger Hinweis

Bitte beachten Sie, dass in diesem Jahr 2021 aufgrund der aktuellen Situation alle Veranstaltungen am Gut Wöllried im Außenbereich stattfinden. Dies gilt auch, wenn es regnen sollte. Achten Sie daher bitte auf passende Bekleidung.


Festscheune

Historisches Gemäuer – die Festscheune auf dem Gut Wöllried bei Würzburg überzeugt durch ihr einmaliges, charmantes Ambiente. Sie bietet mit 280 m² und einer Deckenhöhe von 14 m genug Raum für große Lesungen und starke Worte.

Ulrichsaal

Helle Räume – der neu errichte Ulrichsaal ergänzt das Gut Wöllried um moderne Elemente. Neue Technik und Platz für bis zu 130 Personen machen ihn zu dem perfekten Ort für Lesungen in einem angenehmen Rahmen.

Das Gut Wöllried ist ein Ort mit Geschichte – es wurde 1230 erstmals in einer Urkunde von Fürstbischof Hermann I. von Lobdeburg erwähnt.